Der Koran – ein literarisches Wunder?

von admin am 18. Dezember 2011


Der Koran erhebt den Anspruch „unnachahmlich“ unter allen Büchern (i´dschaz al Qur´an) zu sein.

In Sure 17 Vers 88 heißt es folgender maßen:

Sprich: “Wenn sich auch die Menschen und die Ginn vereinigten, um diesem Quran etwas Gleiches hervorzubringen, brächten sie doch nichts Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden.“

Das große Wunder des Korans liegt in seinem Stil. Sein Stil sticht sofort ins Auge, denn er ist antiklassisch. Tatsächlich gibt es kein anderes Buch, das die Geschichte der Menschheit so nachhaltig geprägt hat und weiterhin prägt. Der Koran verwendet  literarische Methoden, wie zum Beispiel „Gleichnisse“.

Die heilige Schrift setzt Gleichnisse ein, um spirituelle Wahrheiten vereinfacht darzustellen, oder um wichtige theologische oder normative Lehren zu Vermitteln. Der Koran will seinen Sinngehalt so leicht wie möglich vermitteln. Die Sure 10:24 kann hier als Beispiel vorgeführt werden:

Das Gleichnis des irdischen Lebens ist nur wie das Wasser, das Wir aus den Wolken herabsenden; damit vermischen sich dann die Gewächse der Erde, wovon Mensch und Vieh sich nähren, bis zu ihr -wenn die Erde ihren Prunk angelegt und sich schön geschmückt hat und ihre Bewohner glauben, sie hätten Macht über sie – Unser Befehl in der Nacht oder am Tage kommt und Wir sie zu einem niedergemähten Acker machen, als wäre sie nicht am Tage zuvor gediehen. Also machen Wir die Zeichen für die Leute klar, die nachdenken.

Eine weitere literarische Besonderheit des Korans ist es, dass Gott darin unterschiedliche Personalpronomen verwendet, um zur Sprache zu kommen wie  Ich, Wir oder Er. Mit diesem Verwirrspiel des Subjekts wird  einem anthropomorphen (Vermenschlichung) Verständnis von Gott als einer „Person“ entgegengewirkt. So haben die abrupten Wechsel der Personalpronomen offenbar rhetorische Funktionen, darunter aber auch die eines Schockeffekts und werden planvoll eingesetzt. (siehe hierzu: Jacques Berque. Der Koran neu gelesen. S.121-143)

In seinem langjährigen Koran-Studium kam der katholische Gelehrte Prof. Bernhard Uhde zur folgendem Erkenntnis: Der Koran ist kein Text wie andere Texte, ja nicht einmal wie andere religiöse Texte.

Auch beklagt Uhde, dass durch eine Übersetzung die sprachliche Wucht der Aussagen verloren gehe und bemerkt noch an: „All diese Erfahrungen gehen mit Übersetzungen in einzelne andere Sprachen verloren. Verloren geht aber auch der unnachahmliche Eindruck, den der Vortragsstil des Koran- „und vorgetragen haben Wir ihn im Vortragsstil“ (Koran 25:32) als sprachliches und musikalisches Erlebnis, als Partitur gleichsam, erweckt. So muss der Koran in Wahrheit als unübersetzbar gelten, und alle Übersetzungen leisten nur ein Schattenwerk dessen, dessen Sonnenglanz nur im arabischen Original blendend hervortritt.“ (Der Koran, zur Einführung, S. 529-530)

Wer Arabisch als Muttersprache spricht, ist von der linguistischen Unnachahmlichkeit (idschaz) des Korans leicht zu überzeugen; denn für Araber ist der Koran ein sprachliches Wunder (mudschiza). (Murad Hofmann, Koran Einführung, S. 56-63)

Der englische Gelehrte Charles Le Gai Eaton fasst seinen persönlichen Eindruck vom Koran so zusammen: „Wie immer man sie auch verstehen mag- oberflächlich oder in die Tiefe gehend -, eine Schrift wie der Koran bietet ein Rettungsseil für Menschen jeder Art, für die Dummen wie für die Intelligenten, und begrenzte Interpretationen verringern nicht seine Wirksamkeit, vorausgesetzt, sie befriedigen die Bedürfnisse einzelner Seelen. Kein Buch eines menschlichen Autors kann „für jedermann“ sein. Gerade dies ist jedoch die Funktion einer offenbarten Schrift; und aus diesem Grund kann sie nicht so gelesen werden, wie Werke menschlichen Ursprungs. Sonne und Mond sind für jedermann da- auch der Regen-, aber sie wirken sich auf jeden Einzelmenschen verschieden aus, und letztlich bringen sie einigen Leben und anderen Tor.“ (Der Islam und die Bestimmung des Menschen, S. 145)

Weiter führt er fort: „Andere Bücher sind passiv und der Leser ergreift die Initiative, die Offenbarung ist jedoch ein Akt, ein Befehl aus den Höhen- vergleichbar einem Blitz, der nicht der Laune irgend eines Menschen gehorcht.“ (S. 146)

Mittels der 99. und der 82. Sure soll hier zumindest ein Versuch der Demonstration koranischer  Ästhetik gemacht werden:

Wenn bebend gemacht die Erde von ihrem Beben und herausgibt die Erde ihre Lasten, dann sagt der Mensch: Was ist mit ihr? An jenem Tag wird sie berichten ihre Nachrichten, wie ihr Herr es ihr eingegeben. An jenem Tag kommen die Menschen einzeln hervor, um zu sehen ihre Werke. Wenn einer einem Stäubchen gleich an Gutem getan- der wird es sehen. Und wenn einer einem Stäubchen gleich an Bösem getan- der wird es sehen.“ (Sure 99: Übersetzung von Ahmad Milad Karimi, Herder Verlag 2009)

„Wenn der Himmel zerbrochen, wenn die Sterne zerstreut, wenn die Meere aufgebrochen und die Gräber ausgeräumt, weiß jede Seele, was sie getan und was sie versäumt. O du Mensch! Was hat dich betört hinsichtlich deines Herrn, des Edlen, der dich erschuf und dich wohl geformt, in der Gestalt, die Er wollte, dich zusammengesetzt? Nein, ihr leugnet das Gericht! Über euch: Hüter, edle Schreibende, die wissen, was ihr tut. Wahrlich, die Frommen in Freude und die Sünder in Brand, da sie brennen am Tag des Gerichts, und an dem sie nicht abwesend. Was lässt dich wissen, was ist der Tag des Gerichts? Nochmals: Was lässt dich wissen, was ist der Tag des Gerichts? Am Tag, da niemand etwas für einen anderen vermag, ist die Entscheidung Gottes.“ (Sure 82: Übersetzung von Ahmad Milad Karimi, Herder Verlag 2009)

Der berühmte Autor der „Muqaddima“ Ibn Khaldun (gest. 1406), hat in einem Abschnitt über die Literatur der Araber den Unterschied zwischen Literatur und dem Koran im Allgemeinen besonders herausgearbeitet: „Bekanntlich teilt sich die arabische Sprache und der Vortrag in zwei Zweige. Der eine ist gereimte Poesie…Der andere Zweig ist Prosa, d.h. nichtmetrischer Vortrag…Der Koran ist Prosa. Jedoch gehört er in keine der beiden Kategorien. Er kann weder reine Prosa noch gereimte Prosa genannt werden. Er ist in Verse unterteilt. Man erreicht Pausen, wo der Geschmack uns sagt, dass die Rede anhält. Sie wird dann wieder aufgenommen und im nächsten Vers „wiederholt“. (Reim) Buchstaben, welche diese (Art der Rede) zu Reimprosa machen würden, sind nicht obligatorisch, ebenso wenig wie (in der Poesie verwandte) Reime vorkommen. Dieser Zustand ist mit dem Koranvers gemeint:

Gott hat die schönste Botschaft, ein Buch, hinab gesandt, eine sich gleichartig wiederholende Schrift…“ (39:23)“ (siehe hierzu: Ibn Khaldun: Muqaddima, Kairo, S. 424)

{ 14 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Anja Dezember 18, 2011 um 17:29

Sehr interessant! Stichwort “Verwirrspiel” – ich finde es immer besonders faszinierend, festzustellen, wie von einer bestimmten spirituellen Stufe aus gesehen in den verschiedenen Religionen viele sehr ähnliche Ansätze zu finden sind. Dieses “Verwirrspiel”, das Spiel mit Paradoxen, nennt sich ja glaube ich im Zen-Buddhismus “Koan”, nicht? Kennt sich jemand da näher aus? mfG

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Eddy Dezember 18, 2011 um 22:38

Slm Ecevit!

Wieder sehr gute Arbeit geleistet und eine weitere Facette des Korans offengelegt. İch stimme Deinem Text in einem Punkt aber nur teilweise zu:

Wenn Prof. Bernhard Uhde sagt

‘So muss der Koran in Wahrheit als unübersetzbar gelten, und alle Übersetzungen leisten nur ein Schattenwerk dessen, dessen Sonnenglanz nur im arabischen Original blendend hervortritt.“ (Der Koran, zur Einführung, S. 529-530)’

İch muss da hinzufügen, dass der ‘Sinn’ im Koran- also dessen Bedeutung – durch übersetzen des Korans erhalten bleibt, wenn man mehrere Korane mit jeweils ‘gutem’ Kommentar vergleicht – auch dort öffnet sich dem Leser eine einmalige Welt – zwar nicht im gleichhohem Ausmass aber dennoch den ‘Sinn’ wiedergebend …

İmamı Azam Ebu Hanife dazu (übersetzt):

‘Zu sagen, der Koran könne nicht übersetzt werden, bedeutet, dass der Koran keine Bedeutung hat.’

(Yasar Nuri Öztürk – İmamı Azam Ebu Hanife – 1. Seite)

LG Eddy

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Jutta Dezember 19, 2011 um 01:56

Selam lieber Ecevit,
wieder eine hochinteressante Ausarbeitung – Danke!
Ich verstehe, das der Koran in arabisch wohl sicher unvergleichlich ist, den arabisch ist eine aussergewöhnliche, blumige und schmuckvolle Sprache, die man nicht 1 : 1 übersetzen kann. Trotzallem, bin ich überzeugt, dass der Koran auch übersetzt immer noch sehr wertvoll ist, denn Allah hat ihn für die gesamte Menschheit geschickt, nicht nur für die, die dem Arabischen mächtig sind… obwohl ich diese beneide, denn ich bin überzeugt, dass die Überzeugungskraft in arabisch überwältigend ist. Aber, wer wissen will, der findet auch über andere Sprachen Zugang, das ist meine persönliche Meinung! Sei lieb gegrüßt!

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alimunzur Dezember 19, 2011 um 03:52

Selam Jutta,

natürlich ist die Wirkung einer Koran-Übersetzung- im Vergleich zum arabischen Text, auch nicht zu unterschätzen.
Alle nicht arabisch sprechende Konvertiten, fanden schließlich den Weg zum Islam durch eine maßgebliche Übertragung der Heiligen Schrift.
Obwohl Goethe eine schlechte Übersetzung vom Koran (von Friedrich Megerlin 1772)für sein Studium des Islam benutzte, war er trotzdem sehr gerissen
von der deutschen- Übersetzung: “Grenzenlose Tautologien und Wiederholungen
bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, sooft wir auch da rangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt
und am Ende Verehrung abnötig.” (Noten und Abhandlungen zum West-Östlichen Divan)

Die Erfahrung und der Umgang von Goethe zeigt deutlich,welch tiefgründige Wirkung eine Übersetzung des Koran hinterlassen kann.

Muhammad Asad schrieb im Vorwort seiner Koran-Übersetzung folgendes:

“Dennoch beanspruche ich nicht, den Koran in dem Sinn übersetzt zu haben,
wie, sagen wir, Plato oder Shakespeare übersetzt werden können. Im Unterschied zu jedem anderen Buch bilden seine Bedeutung uns seine sprachliche Präsentation ein unauflösliches Ganzes. Die Stellung einzelner Wörter in einem Satz, der Rhythmus und Klang seiner Wendungen und ihre syntaktische Konstruktion, die Weise, in der eine Metapher fast unmerklich
in eine pragmatische Aussage fließt, der Gebrauch akustischer Betonung nicht nur im Dienst der Rhetorik, sondern als Mittel der Anspielung auf unausgesprochene, aber klar implizierte Gedanken: all die macht den Koran letztlich einzig und unübersetzbar…” (Die Botschaft des Koran, S.14)

Für alle interessierten, die etwas mehr in den Geschmack der Reim- Prosa
der Übersetzung im deutschen kommen wollen, ist die 2009 erschienene Koran-Übertragung von Ahmad Milad Karimi (Herder Verlag) sehr zu empfehlen.

Karimi versucht mit Erfolg, dem philologischen wie dem ästhetischen Anspruch des Korans gerecht zu werden.

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Abdusamed Dezember 21, 2011 um 20:45

Selamaleykum Bruder Ecevit. Das war wieder ein sehr schöner Beitrag. Besonders gut gefallen hat mir Le Gay´s Zitat. Einer der schönsten Stellen in seinem Buch. Wenn ich mir überlege, dann haben ja Araber oder allgemein Menschen mit arabisch als Muttersprache mancherlei Vorteile, wenn es ums Verstehen des Ouran`s geht. Solche verstehen aufgrund dessen manche Passagen besser als Nichtaraber oder erkennen die “versteckten Intentionen” Allah`s leichter als Nichtaraber. Schade, würde mich sehr interessieren wie es ist den Quran in dessen “Muttersprache” zu lesen und verstehen.

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Miryam Nur Dezember 21, 2011 um 21:03

Salamu Aleikum
Gratulation für deine tolle und interessante Seite. Bitte schau mal in meinen Blog rein, ich bin für Kritik und Anregungen immer offen. Allah möge uns alle rechtleiten.
Frieden
mirjamnur

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steve Februar 13, 2012 um 15:11

Wenn der Koran ein Wunder ist, was müssen wir den zu Bibel sagen?
Der Koran ist nur ein Schatten im Gegensatz dazu.
Der Koran ist anti klassisch. Aber die Bibel ist klassisch und anti klassisch zu gleich. Sie ist nicht nur Prosa, sondern Poesie zu gleich.

Die Einheitlichkeit der Bibel ist einer der schlagendsten Beweise für ihre Inspiration. Wäre sie von einem einzigen Menschen innerhalb einiger wenige Jahre geschrieben worden, würde es keineswegs überraschen, dass sich ihre einzelnen Kapitel so harmonisch zu einer vollständigen Geschichte und Botschaft zusammenfügen. Doch denken wir einmal über die schlichten Tatsachen nach, wie die Bibel entstanden ist. Ihre 66 Bücher wurden von mindestens 40 verschiedenen Autoren verfasst. Diese Autoren lebten nicht alle zur selben Zeit oder am selben Ort, und somit können sie wohl kaum zusammengearbeitet haben. Mose begann zum Beispiel um 1500 v.Chr. mit der Niederschrift der Bibel, und der Apostel Johannes vollendete die Bibel mit dem letzten Buch des Neuen Testaments etwa 96 n.Chr. Einzelne Bibelbücher wurden an weit voneinander entfernten Orten geschrieben, das Buch Hesekiel z.B. in Babylon und einige Paulusbriefe in Rom. Die Bibel wurde in drei verschiedenen Sprachen verfasst: Hebräisch, Chaldäisch und Griechisch. Außerdem schrieben ihre Autoren in verschiedenen Literaturstilen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Bibel enthält Prosa und Poesie, göttliche Gesetze und irdische Philosophie, außerdem Theologie, Prophetie und Ethik.
Doch trotz all dieser Gegensätze ergänzen sich die einzelnen Teile zu einer einzigen, vollständigen Botschaft, die durch und durch von einer unbestreitbaren Einheit geprägt ist. Kein einziger Autor der Bibel widerspricht einem anderem. Ob das Thema Christus ist, Gebet, Gottes Handeln mit den Menschen oder die Zukunft – die Bibel lehrt überall übereinstimmend dasselbe und ihre Teile ergänzen sich harmonisch. Nirgends gibt es sinnlose Wiederholungen. Alle Bestandteile zusammengenommen ergeben ein einstimmiges Gesamtbild.

Das ist Wunder!!!!

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Mehmet Februar 13, 2012 um 18:01

Glaube mir, ich finde es toll wenn du dein Weg gefunden hast. Glaube mir auch, dass ich versuche seit Jahren festzustellen, welche der Überlieferung tatsächliche Gottes Offenbarungen sind . Ich gehe hierbei absolut kritisch an die Bücher dran. Das betrifft sowohl die Bibel, Thora als auch den Koran. Ohne zweifel sind alle Bücher Überlieferungen Gottes. Gott hat für seine Bücher jeweils besondere Personen (Propheten) ausgewählt. Wie ich das feststellen kann, ist der Koran genauso geblieben wie es Offenbart wurde. Leider kann ich das von der Bibel nicht mehr behaupten. Wie du auch erwähnst, wurde die aktuelle Bibel von 40 verschiedenen Autoren verfasst. Waren alle von Gott ausgewählte Personen? Wie zuverlässig sind die Schriften? Wo bleibt dann die Beziehung Jesus und Bibel?
Wenn du absolut davon überzeugt bist und absolut kein Zweifel hasst das die Bibel das richtige ist, dann wünsche ich dir alles Gute.
Die Hauptfrage bei allen Religionen ist, unsere Beziehung zu Gott. Wenn der Mensch seine Beziehung zur Gott so aufbaut wie das 1. Gebot aus dem alten Testament (Das ist die Hauptmessage im Koran) dann wird es Gottes wohl wollen erfahren.

„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Ich bete tagtäglich zu Gott, dass es mich nach dem rechten Weg führt.

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Eddy Februar 13, 2012 um 21:24

steve

”Wenn der Koran ein Wunder ist, was müssen wir den zu Bibel sagen?
Der Koran ist nur ein Schatten im Gegensatz dazu.”

Solche Aussagen bringen nur Trennung keine Bindung wenn für dich die Bibel das Nonplusultra ist – bitteschön aber das allgemein festzulegen, hilft niemandem weiter das erstmal dazu dann:

”Der Koran ist anti klassisch. Aber die Bibel ist klassisch und anti klassisch zu gleich. Sie ist nicht nur Prosa, sondern Poesie zu gleich. ”

Was ist das denn für ein Argument?Nur weil der Koran NUR klassisch ist und die Bibel klassisch und antiklassisch ist das ist doch kein Argument – es geht um den İnhalt mein Freund und nicht um die Form und ich kann zumindest für den Koran festlegen, dass dieser im Text nicht verfaelscht wurde und nur aus dem Grund offenbart wurde weil nach unserem Glauben die Bibel verfaelscht wurde dazu muss man aber auch sagen, dass es viele İnterpretationsmöglichkeiten teilweise im Koran gibt und das Ergebnis ist das gleiche was der Bibel wiederfuhr…nur der vernunftorientierte İslam kann den Koran als ganzes stimmig erfassen wenn man ins Mainstreamislam rückt dann entstehen widersprüche im islam zB einerseits das ”Gott” sich das ”Gesetz der Barmherzigkeit und Gnade” erwaehlt hat im gleichen Zug aber man meint das manche für ”immer” in die Hölle kommen sollen oder das man nur als Moslem in den Himmel kommt und andererseits im Koran steht das auch Glaeubige anderer Religionen des Eingottglaubens in den Himmel kommen können

”Mose begann zum Beispiel um 1500 v.Chr. mit der Niederschrift der Bibel”

Das stimmt so nicht, die Bibel beinhaltet AT und NT und was Moses geschrieben hat, nannte man Tora und wurde als diese bezeichnet erst im nachhinein wurde sie der Bibel hinzugefügt also kannst Du nicht einfach argumentieren Moses haette schon 1500 v.Chr. an die Bibel gedacht…so hört sich das naemlich an

Fazit: jeder soll glauben was ER SİE will und nicht sich versuchen sich über andere zu stellen – denn wenn jmd weiss, dass Er was besseres ist hat vergessen besser zu werden und faellt dann wieder meist…

İm Artikel wurde nicht einmal dahingehend argumentiert, dass der Koran was besseres sei als die Bibel – deine Antwort hört sich aber so an – denk mal drüber nach…

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Halit Februar 16, 2013 um 21:03

AS SELAMU ALEYKUM

die bibel ist kein wunder !!!!!

der Quran schon beweis dafür

youtube ibn yakum beweiskraft des islam !
20 viedeos

er beweist das es ein schopfer geben muss und dann das der Quran ein wunder ist

die viedeos gehen nicht lange ca zwischen 10-20 min

ich würde an eurer stelle von 1 -20 kucken und nicht alle auf einmal

ES GIBT KEIN ZWEIFEL

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Eddy Februar 18, 2013 um 19:46

Halit Zitate aus dem Koran:

5:47. Und so sollen die Leute des Evangeliums nach dem walten, was Allah darin herabgesandt hat. Wer nicht nach dem waltet, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, das sind die Frevler.

Juden mag Gott auch schau mal :-) :

5:43. Wie aber können sie dich richten lassen, während sie doch die Tora haben, in der das Urteil’ Allahs (enthalten) ist, und sich hierauf, nach alledem, abkehren? Diese sind doch keine Gläubigen.

3:93. Alle Speisen waren den Kindern Isra’ils erlaubt außer dem, was Isra’il sich selbst verbot, bevor die Tora offenbart wurde. Sag: Bringt doch die Tora bei und verlest sie dann, wenn ihr wahrhaftig seid.

2:41: Und glaubt an das, was Ich (als Offenbarung) hinabgesandt habe, das zu bestätigen, was euch bereits vorliegt. Und seid nicht die ersten, die es verleugnen. Und verkauft Meine Zeichen nicht für einen geringen Preis. Und Mich allein sollt ihr fürchten.
(Bubenheim)

Koran GENAU LESEN :-)

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Eddy Februar 18, 2013 um 21:16

Ich habe früher die Aussage vertreten, dass Bibel und Tora verfälscht sind das revidiere ich wieder

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Muadh August 18, 2014 um 00:15

Wenn der Koran von den Juden & Christen spricht, so nennt er sie stets Leute der Schrift. Da wir wie du schon richtig anführtest als Muslime fest daran glauben, dass das was zu den Propheten vor Muhammad (s.a.s) herabgesandt wurde ebenfalls Gottes Wort ist. Allerdings sagt der allmächtige Gott auch ganz klar, dass die früheren Schriften verfälscht wurden!

Begehrt ihr (Muslime) denn, daß sie (die Juden) euch glauben, wo doch eine Gruppe von ihnen das Wort Allahs gehört und es dann, nachdem sie es begriffen hatten, wissentlich verfälscht hat? (2:75)}

Doch wehe denjenigen, die die Schrift mit ihren (eigenen) Händen schreiben und hierauf sagen: “Das ist von Allah”, um sie für einen geringen Preis zu verkaufen! Wehe ihnen wegen dessen, was ihre Hände geschrieben haben, und wehe ihnen wegen dessen, was sie verdienen.(2:79)}

Die Propheten überbrachten stets die Botschaft des Einen, Ewigen & Allmächtigen Gottes:

«Dient Allah und meidet die Götzen!» (Sure 16 Vers 36)

Daher ist auch die Kernbotschaft des Islam der Tauhid (der wahre Montheismus) und das Wunder der Qur’an, da dieses unwiderlegbar ist und bis zum jüngsten Tag den Menschen erhalten bleiben wird! Der Qur’an ist mit seiner sprachlichen Erhabenheit, seinen exakten wissenschaftlichen Aussagen und seinem Licht und seiner Rechtleitung, durch die Allah leitet wen er will – ein Beweis für oder gegen die gesamte Menschheit am jüngsten Tag. So fordert Allah die gesamte Menschheit auf:

Und wenn ihr im Zweifel über das seid, was Wir Unserem Diener offenbart haben, dann bringt doch eine Sūra gleicher Art bei und ruft eure Zeugen außer Allah an, wenn ihr wahrhaftig seid!

Doch wenn ihr es nicht tut – und ihr werdet es nicht tun –, dann hütet euch vor dem (Höllen)feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind. Es ist für die Ungläubigen bereitet. (Sure 2 Vers 23-24)

Jeder der noch ein Funken Hoffnung auf die Rechtleitung und Hilfe seines Herrn hat, den rufe ich auf sich die Vorträge von Abu Hamzah Al Afghani auf deutsch anzuhören (alles auf deutsch)

Er erklärt die Grundlagen dieser Religion ohne zu verdrehen, zu täuschen oder verfälschen.

As-Salamu Aleykum

Antworten

Eddy August 24, 2014 um 18:37

Slm Muadh

Aus 2:75 und 2:79 eıne Verfaelschung der Schrift selbst zu deuten widerspricht klar vielen Koranversen. Die Verfaelschjung erfolgt durch verbergen manacher Verse wie uns der Koran mitteilt:

5:15. O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles von dem klarzumachen,

was ihr von der Schrift verborgengehalten habt,

und er vieles verzeiht. Gekommen ist, nunmehr zu euch von Allah ein Licht und ein deutliches Buch,

Der Koran sagt auch, die Schriften richtig zu lesen:

2:121. Diejenigen, denen Wir die Schrift gegeben haben, (!) lesen sie, wie es ihr zusteht(!); sie glauben daran. Wer sie jedoch verleugnet, das sind die Verlierer.

2:41, 5:43, 3:93, 5:47 usw waeren dann auch nicht mehr richtig

LG Eddy

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